Ein Kartoffelfest zum Abschluss

Und zum Abschluss des Themas „Kartoffeln“ der Klassen 3a und 3b gab es ein Kartoffelfest. Vorher passierte aber noch ganz viel Spannendes… 

Die Schülerinnen und Schüler betätigten sich als Forscher und Wissenschaftler, als Künstler, und Köche und dabei haben sie viel über die Landwirtschaft heute und früher erfahren. 

Nachdem die Kartoffeln bereits in letzten Schuljahr eingesetzt wurden konnte nun endlich geerntet werden. Und dann ging es eigentlich erst richtig los. Die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b zeigten sich als Forscher und Chemiker. Mit Hilfe von Jod konnte leicht erkannt werden, ob ein Lebensmittel Stärke enthält oder nicht. Da wurden die vielen Lebensmittel auf Herz und Nieren überprüft und bei manchen Lebensmittelproben fiel das Ergebnis doch überraschend aus. Nach und nach entwickelte sich jedoch bei vielen Schüler/Innen ein richtiges Gespür dafür, ob wohl die Vermutung richtig sein könnte oder nicht. 

Die Kartoffelernte früher und heute wurde auch im Detail betrachtet, waren doch die bevorstehenden Herbstferien früher der Kartoffelernte gewidmet, bei der auch die Kinder fleißig mithelfen mussten, um die Kartoffeln von Hand aufzulesen. Das war aber ganz schön anstrengend, urteilten die Kinder unisono, nachdem sie selbst auch schon einmal ernten konnten. 

Im Kunstunterricht konnte mit Kartoffelstempeln gedruckt werden oder Kartoffelkönige und -königinnen gestaltet werden. Auch in diesem Aspekt zeigte sich die vielseitige Verwendung der Kartoffel und hier gestalteten die Kinder kreativ und vielseitig ihre tollen Ideen.

Natürlich kam auch in der Literatur das Thema „Kartoffel“ mit dem Buch „Der Kartoffelkönig“ nicht zu kurz. Die Geschichte des „alten Fritz“, König FriedrichII wurde auf kindgerechte Weise gelesen. So versuchte dieser, nachdem er erkannt hatte, wie wertvoll die Kartoffel ist, die Akzeptanz der Kartoffel bei seinen Untertanen zu erhöhen. Er ließ die Kartoffelfelder bewachen und schon konnte sich die Kartoffel als etwas ganz Besonderes behaupten und ist bis heute nicht mehr von der Speisekarte wegzudenken.

 

Dieser Aspekt wurde von den Kindern selbstverständlich eingefordert. Wenn wir Kartoffeln anbauen und ernten, müssen wir sie natürlich auch essen. Dies geschah in Form einer köstlichen Kartoffelsuppe, die selbst gekocht bis zum letzten Rest verputzt wurde. 

Und weil alles so wunderbar gepasst hatte, musste das natürlich auch gefeiert werden. Beim Kartoffelfest wurde an verschiedenen Stationen gespielt, gemalt oder in Wettkämpfe getreten. Die stolzen Sieger konnten sich über eine vollständig ausgefüllte Wettkampfkarte freuen.