Bärenklasse 3b


Die zweiten Klassen besuchen Bäckerei Raths

Am letzten Freitag war es soweit. Nachdem die Kinder der zweiten Klasse mit ihren Lehrerinnen Jeanette Schroerlücke und Martina Michels-Peusques das Thema „Vom Korn zum Brot“ im Unterricht ausgiebig behandelt hatten, durften sie der Bäckerei Raths in Vettelhoven freundlicherweise einen Besuch abstatten. Hier sahen sie, wie das mit dem Backen des Brotes wirklich geht.

Mit Schürzen, Hauben, sauberen Händen und viel Engagement sowie Freude ging es los. Herr Raths hatte schon vorgearbeitet und den Kindern Weckmänner zur Verfügung gestellt, die verziert werden durften.

 

Im Anschluss erkundeten die Kinder die Bäckerei. Große Maschinen helfen, die Lebensmittel wie Brot und Brötchen in großer Anzahl zu backen. Das Kühlhaus wird genutzt, um die Waren schon einmal vorzubereiten und dann zu lagern, denn in der Nacht wird gebacken. „Wenn also die meisten Menschen schlafen, beginnt die Arbeit des Bäckers.“, erklärt Herr Raths den wissensdurstigen Schülerinnen und Schülern.

 

Die Kinder durften selbst Teig kneten, walzen und igeln. Sie schauten sich an, wie Brötchen auf der Brötchenförderanlage geformt werden. Die Brötchen müssen dann noch in den Gärraum, um später im Brötchenofen gebacken zu werden. Dafür benötigt man nur 20 Minuten. Da braucht ein Brot länger.

 

Eine große Knetmaschine ist kaum zu übersehen. Auch die übergroße Waage ist ein Hingucker. Ist doch zuhause alles viel kleiner... Und wenn wir das Mehl aus der Tüte nehmen, so ist es beim Bäcker in einem Lagerraum.

 

Zwischenzeitlich waren die Weckmänner gebacken. Die Kinder durften sich ihren verzierten und beschrifteten Weckmann in ein Tütchen einpacken.

 

Nachdem die Kinder die Backstube genau inspiziert hatten, fiel einigen Kindern auf, dass an der Wand auch Backformen für Kuchen hingen. Ein Leuchten huschte über das Gesicht eines Mädchens- sie weiß jetzt schon, sie möchte einmal Bäckerin werden. Denn Kuchen bereitet sie jetzt schon gerne mit der Mami zu und das Backen von Brot und Brötchen kann sie sich auch gut vorstellen. Jetzt meldet sich auch ein Junge. „Bäcker, das will ich auch werden, dann muss ich zwar nachts arbeiten, aber ich habe nachmittags frei. Super!“

 

 

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Besuch von der Kräuterfee

Die Kinder der Klassen 1a und 1b begaben sich als "Kräuterdedektive" mit der "Kräuterfee" Frau Hue und ihrer "Assistentin" Frau Wohsmann auf Kräutersuche rund um die Schule. Aber erst einmal wurde in der Klasse überlegt, warum Pflanzen überhaupt für uns Menschen so wichtig sind. Sie bringen uns Nahrung, reinigen die Luft, man kann mit ihnen färben und auch Kleidung herstellen- unglaublich!

Aber wie entstehen Pflanzen?

Um das zu beobachten, gibt es einen Versuch. Die Kinder säen in kleinen mit Watte ausgelegten Eierschalen Kressesamen. Mit der Pipette wird alles getränkt. Das Licht gibts auf der Fensterbank.

Jetzt ist alles bereit für die Beobachtung in den nächsten Tagen... Wir müssen nur an das Tränken denken!

 

Die kleinen Kräuterdedektive gehen in Grüppchen ausgestattet mit Becherlupen und Aufgabenkärtchen zur Wiese gegenüber der Schule- und siehe da:

Gänseblümchen-gruppe

Die Gänseblümchengruppe findet Gänseblümchen.


Gänseblümchen verschließen sich, wenn es kalt ist. Sie sind nur bei Sonnenschein geöffnet!


Brennesselgruppe

Die Brennesselgruppe findet Brennesseln.


Brennesseln haben kleine "Härchen". Wenn man sie berührt, dann brennts ordentlich auf der Haut


Alle Gruppen werden fündig

Wie die Indianer rufen sie die anderen Gruppen herbei, wenn etwas gefunden wird. Und tatsächlich, da stehen auch noch Schafgarbe, Löwenzahn und Breitwegerich.

Riechen, Fühlen und Schauen ist angesagt, denn jede Pflanze sieht anders aus!

Die Blätter können pfeilartig, gezackt oder abgerundet sein.

 

In der Klasse können wir uns mit selbst hergestellter

Wiesenlimonade sowie Brot mit lecker Kräuterbutter stärken. Zum Riechen erhalten wir noch kleine Döschen gefüllt mit Lavendel, Wildem Oregano, Schnittlauch und Schafgarbe. Und alle sind sich einig: Selbst Gemachtes ist noch immer am besten!


Wir erfahren noch viel Interessantes über die heimisch essbaren Pflanzen, was wir nie geahnt hätten!



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Apfelwerkstatt mit leckerem Ausklang

Wie macht man eigentlich Apfelmus?
Wie macht man eigentlich Apfelmus?

Am Mittwoch war richtig was los in den ersten Klassen. Nachdem die Kinder den Obsthof Sonntag schon einige Tage vorher besucht hatten, wurde heute in der Apfelwerkstatt gesungen, gemalt, geraten, gelesen- und, zur großen Freude der Kleinen, Apfelmus gekocht und gegessen. Dabei half uns Toms Omi.

Beim Vorbereiten des Apfelmuses mussten wir die Hände erst waschen.

Dann wurden die Äpfel geschält und erst in große, dann in ganz kleine Stücke geschitten.

Die Apfelstücke wurden sodann in einem Kochtopf mit Wasser erhitzt und alles musste kochen.

Mit einem Pürierstab kleckerten wir ein bisschen herum. Aber das Mus ist trotzdem spitzenmäßig breiflüssig geworden.

Verfeinert hat Toms Omi das Mus mit ein bisschen Zucker. Wir haben gelernt, dass Zucker das Mus auch haltbarer macht. Aber das war für uns gar nicht so notwendig, mit dem Haltbarmachen, weil wir es ganz gegessen haben.

 

Das war lecker!